NON-NATIVE_2017

Landschaft  +  Zeichnung  +  Fotografie
Andrea Freiberg  +  Kai Gieseler

 


Kunstsommer    3.9.- bis 1.10.2017

Eröffnung mit Expedition am 3.9.- 14 Uhr

Finissage mit Performance am 1.10.- 14 Uhr

Areal Trupbacher Heide, Garten Birlenbacher Höhe

zwischen Siegen und Freudenberg





Kai Gieseler (Wegskizze)  + Andrea Freiberg (Diarahmen):
NON NATIVE Edition, limitierte Auflage, 26-tlg., je 110 x 30 cm, im Karton

Fotoinstallation Kai Gieseler, 2017:
o. T., C-Print Cyanotypie, 2-tlg., je 50 x 70 cm
LABORBILDER, 5-tlg. analoge Fotografien, je 19,5 x 29,5 cm
SINGLE USE CAMERA, Fotogramme, 4-tlg., je 24 x 30 cm

PERFORMANCE NON NATIVE, 2017, Kreidewagen, Kai Gieseler + Andrea Freiberg

Foto- u. Videoinstallation, Andrea Freiberg, 2017:
Videoinstallation NON NATIVE  
FORTUNE, participation on the way, analoge Fotografien, genäht, 5-tLg., je 40 x 45 cm 
Fotoinstallation ONE WAY, analoge Fotografien, 27-tLg, je 20 x 30 cm

Ausgangspunkt der gemeinsamen künstlerischen Intervention ist das Hochplateau der Trupbacher Heide, das sich zwischen unseren Wohnorten befindet. Dieses Gebiet am Rande von Freudenberg und Siegen, umfasst etwa 300 ha Wald- und Wiesenflächen, deren besondere Landschaftsmodulierung durch die langjährige militärische Nutzung der belgischen Streitkräfte sowie der Bundeswehr entstanden ist. Das Naturschutzgebiet liegt in der Obhut der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (kurz: NRW-Stiftung) und wird als Naherholungsgebiet genutzt. 

 

Der Titel non-native greift, weitläufig wie das Gelände selbst, Aspekte der Heimat, der Erinnerung, der Nähe, der Entfernung, der Wiederholung, der Gemeinsamkeiten sowie deren immanente Verneinung und Verweigerung auf. In einer jeweils individuellen Annäherung, die sich in zwei Projekten und begleitenden Feldspaziergängen im Rahmen der Ausstellung darstellt, liegt der Fokus auf der vorgefundenen Topografie und Pflanzenwelt, die mit eindrücklichen, vielschichtigen und sich wiederholenden Farb- und Raumwirkungen seinen Ausdruck findet.  

 

Text + Fotos: Kai Gieseler